Der Möbelkauf kann eine wahre Herausforderung sein. Bei einem Händler sind die Preise höher und beim anderen wieder tiefer. Je nach dem sind es auch noch ziemlich ähnliche oder sogar gleiche Produkte. Wie das kommt, erkläre ich euch hier.

Da ist als aller erstes der Einkauf der Möbel durch den Möbelhändler beim Hersteller. Wenn ein einzelner Händler einige Möbelstücke bei einem Hersteller bestellt, kann er natürlich nicht ganz so günstig einkaufen wie ein grosses Möbelhaus, das ein Modell gleich 200 Mal bestellt. Bei grösseren Mengen an Bestellungen kann man auch meistens auf Mengenrabatt zurückgreifen.

Weiter geht es mit dem Vertrieb. Lässt der Händler seine Stücke direkt beim Hersteller produzieren und liefert diese dann direkt in sein Lager, spart der Händler eine Menge an Umtriebskosten. Denn wenn ein Händler die Ware bei einem Zwischenhändler kauft, zahlt er automatisch mehr und dies wirkt sich dann auch auf den Preis für die Kunden aus.

Bei Online-Shops kann der Preis auch anders sein als in einem Geschäft. Der Online-Händler betreibt in der Regel nur sein Lager und zahlt für die Speditionen. Der Händler, der einen Laden besitzt zahlt auch noch für die Miete der Verkaufslokalität, die Heizung usw.

Dann ist die Grösse des Möbelhauses ausschlaggebend. Ist es ein einzelnes Möbelhaus mit viel Service und Dienstleistungen? Oder ist es eine große Möbelhaus-Kette, die eventuell weniger Beratung oder sonstige Hilfe bietet? Hier liegt es auf der Hand, dass das kleine

Möbelhaus mit viel Service anders kalkulieren muss als die grosse Kette, die womöglich ein Selbstbedienungs-Warenhaus ohne Verkaufspersonal ist. In so einem Fall zahlt man vermutlich in einem kleinen Möbelhaus etwas mehr, bekommt dafür aber auch besseren Service.

Und der wichtigste Grund: Das Möbel selbst. Wenn Sie ein Werk eines Designers kaufen, hat sich dafür ein Künstler lange hingesetzt und das Möbelstück so stimmig entworfen, dass es mehr Kunstwerk als Möbel ist und dennoch alle Anforderungen wie Nutzen, Funktionen usw. erfüllt. Eventuell ist auch noch die Auflage limitiert, was einen „Massen-Abverkauf“ natürlich ausschließt. Dies macht das Möbel noch umso wertvoller, aber es hat auch seinen Preis.

Letztendlich muss der Konsument entscheiden wie hoch sein Budget ist und wie speziell die Möbelstücke sein sollen. Am Ende kann man sein zu Hause genau nach seinem Geschmack einrichten, egal ob mit günstigen oder teuren Möbeln.

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Wo ist der Unterschied zwischen günstigen und teuren Möbeln?

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