Whirlpool

Ein Whirlpool ist im Sommer wie im Winter eine Wohltat. Für Leute, die sich bei einem Bad besser entspannen können als beim Duschen und gerne eine Zeit lang der Hektik des Tages entfliehen, ist ein Whirlpool gleich ein doppeltes Geschenk. Neben der geräumigen Wanne, die meist noch mit bequemen Kopfstützen versehen sind, laden angenehme Sprudelfunktionen zum Relaxen ein. Doch woher kommt diese luxuriöse Erfindung ursprünglich? Und wie funktioniert die Massagefunktion?

Ursprung

Der Whirlpool, auch bekannt unter dem Namen Jacuzzi, führt auf eine lange Tradition zurück. Bereits in der Antike waren warme Bäder viel mehr als nur Hygiene. Bald schon kamen heisse Steine dazu, die man sich während der Badezeit auf den Körper gelegt hatte. Das direkte Vorbild für die erste reine Entspannungswanne war der japanische Furo. In der rechteckigen, hölzernen Badewanne entspannen sich die Japaner seit eh und je. Furos zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit besonders heissem Wasser gefüllt werden und mehrere Personen das Bad benützen. Das bedeutet auch, die Säuberung, das Waschen an sich, wird komplett aus der Wanne verbannt und findet vor dem Bad statt. Natürlich lassen sich heutzutage Hygiene und Entspannung gut miteinander kombinieren. Die eigentlichen Drüsen erfanden schliesslich Amerikaner. Die nötigen Pumpen erfanden sechs der sieben Jacuzzi-Brüder. So verwundert es auch nicht weiter, dass die Sprudelbäder bis heute unter dem Namen der italienischen Brüder bekannt sind. Von da an ging es Schritt für Schritt voran und die Idee des Whirlpools wird stetig perfektioniert.

Funktionsweise

Ein Jacuzzi sieht zunächst aus wie eine ganz gewöhnliche Badewanne. Eine Wanne aus Sanitäracryl oder Kunststoff, mit verchromten Armaturen ergänzt. Einige Whirlpools sind sogar mit Handbrausen erhältlich. Ein Überlaufsystem schützt ihr Bad vor Überschwemmungen. Zusätzlich ist meist eine integrierte Heizung vorhanden, die das Wasser bei konstanter Temperatur hält. Verschiedene Pumpsysteme bedienen die Düsen, sogenannte Jets. Während Air-Jets mit Luft funktionieren, die ins Becken gepumpt werden und in Blasen aufsteigen, massieren Hydro-Düsen mit einem Wasserstrahl. Besonders luxuriöse Modelle verfügen zudem noch über eine Unterwasserbeleuchtung, mit der sich Farblichttherapien durchführen lassen. Jacuzzis können als reine Entspannung oder auch für gesundheitliche Therapien eingesetzt werden. Weitere Details zur Anwendung solcher Therapien können Sie bei Wikipedia nachlesen.

Formen

Whirlpools gibt es für den Innen- und den Aussenbereich. Outdoor-pools sind für eine oder mehrere Personen konzipiert und bringen auch im Garten wohltuende Stunden. Indoor-Modelle gibt es als Eckwannen oder gar welche, die sich im Boden versenken lassen. Aufblasbare Whirlpools sind noch flexibler und lassen sich sowohl drinnen wie auch draussen benutzen. Der Fantasie sind bei den Formen der Whirlpools keine Grenzen gesetzt.

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Wellness zu Hause: die Whirlpoolbadewanne

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